›Auerhaus‹ Jugendgroßprojekt nach Bov Bjerg

Nach Frieders Selbstmordversuch und seinem Aufenthalt in der Psychiatrie soll er wieder zurück ins „normale“ Leben. Aber am besten nicht zu seinen Eltern. Das Haus seiner Großeltern steht leer. Doch alleine wohnen soll und möchte er auch nicht. Also zieht er zusammen mit Höppner und Vera, die mit muss, weil Höppner sich nicht zutraut, alleine auf Frieder aufzupassen, und mit Cäcilia, die dabei sein soll, damit Vera nicht das einzige Mädchen bleibt, in das leer stehende Haus seiner Großeltern. Jeder bekommt ein eigenes Zimmer. Beim Auspacken hören sie den Song ›Our House‹ von Madness. Der Bauer von gegenüber versteht Auerhaus. Der Name bleibt. Gemeinsam beschließen die Freunde, dass ihr Leben nicht in Ordnern mit der Aufschrift Birth School Work Death abgeheftet werden soll. Es muss doch noch mehr geben! Im Auerhaus gibt es daher kaum Regeln und die Haustür ist nie abgeschlossen. Irgendwann zieht dann auch Pauline ein. Sie war wegen Brandstiftung in der Psychiatrie und hat dort Frieder kennengelernt. Pauline bezieht den Heuboden. Als letztes zieht Harry ein, der zuvor häufig kiffend am Küchentisch der WG saß. Der Elektrikerlehrling verdient sein Geld nebenbei als Drogendealer und Stricher. Auf den ersten Blick passen sie alle nicht zusammen, aber gemeinsam reden sie die Nächte durch, klauen ihre Lebensmittel, feiern Partys und bereiten sich auf den Schulabschluss vor. Die Angst um Frieder treibt sie dazu, mit voller Kraft zu leben.